Aktuelles

Mitteilung vom 27.10.2017

Tag der offenen Tür

Staatliche Berufsschule für Glas und Schmuck Kaufbeuren/Neugablonz

Tag der offenen Tür der Staatlichen Berufsschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren/Neugablonz

Am Samstag, den 18. November 2017 findet von 10.00 bis 15.30 Uhr der Tag der offenen Tür an der Staatlichen Berufsschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren/Neugablonz statt.

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.berufsfachschule-neugablonz.de.

 

 

Mitteilung vom 06.10.2017

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen

Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen haben die Möglichkeit, die Schulwegkosten für das Schuljahr 2016/2017 ersetzt zu bekommen.

Schülerbeförderung: Fahrtkosten vom Landkreis erstatten lassen.

Bis zum 31. Oktober 2017 können Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen die entsprechenden Anträge beim Landratsamt stellen.

 

Nach diesem Stichtag eingehende Anträge auf Kostenerstattung können nicht mehr berücksichtigt werden. Bei Posteinsendung ist das Eingangsdatum maßgebend. Soll der Schulweg im laufenden beziehungsweise kommenden Schuljahr mit dem Auto zurückgelegt werden, ist eine Kostenerstattung nur ausnahmsweise möglich. Hier gilt es, sich bereits vor der ersten Fahrt mit dem Landratsamt abzustimmen.

 

Zeitersparnis als Voraussetzung

 

Grundsätzlich werden Anträge genehmigt, wenn eine öffentliche Verkehrsverbindung nicht besteht beziehungsweise die Nutzung eines privateigenen Kraftfahrzeuges an drei Tagen in der Woche eine Zeitersparnis von jeweils mehr als zwei Stunden mit sich bringt. Genehmigt werden zudem Anträge von Teilnehmern einer Fahrgemeinschaft, sofern sie wirtschaftlicher sind. Diese Regelung gilt insbesondere auch für Berufs-, Berufsfachschüler sowie Schüler der Fach- und Berufsoberschulen.

 

Sowohl bei den Erstattungsanträgen als auch den Anträgen zur Genehmigung eines privaten Kraftfahrzeuges ist die Bestätigung der jeweiligen Schule notwendig. Diese ist in den Schulsekretariaten zu erhalten.

 

Weitergehende Informationen zur Schulwegkostenfreiheit sind hier zu finden.

Mitteilung vom 04.10.2017

Innovation und Technik in Füssen: Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche waren vom InnoTruck begeistert.

Am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. September machte der InnoTruck Station in Füssen.

InnoTruck in Füssen

Das Ausstellungsfahrzeug des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt mit Experimentierstationen und digitalen Medien, wie Technik und Innovation unser Leben in der Zukunft gestalten werden. An dem Programm, organisiert durch die Bildungsregion Ostallgäu, haben alle weiterführenden Schulen in Füssen teilgenommen.

 

Wie sieht Kaffeepulver unter einen Rasterelektronenmikroskop aus? Was passiert bei der Elektrolyse? Welche Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge gibt es für technisch interessierte Schülerinnen und Schüler? Das sind nur ein paar der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), mit denen sich Kinder und Jugendliche bei einem Besuch des Ausstellungsfahrzeugs InnoTruck mit Multimediamitteln und eigenen Experimentierstationen beschäftigten.

 

Die wissenschaftlichen Projektbegleiter des Trucks, der Biologe Dr. Dominik Klinkenbuß und der Chemiker René Nowak, führten die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung. An dem Programm nahmen das Sonderpädagogische Förderzentrum, die Mittelschule, die Realschule und das Gymnasium in Füssen teil.

Die Schulleitungen und die begleitenden Lehrkräfte zogen ein positives Fazit. Der InnoTruck hat gro-ßes Interesse und viel Wissbegierde für Technik und Innovation bei den Schülerinnen und Schülern geweckt, was auch Dr. Klinkenbuß und Herr Nowak bestätigten, die nach den Führungen noch viele Fragen beantworten mussten.

 

Am Mittwochnachmittag war in Füssen auch Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich den InnoTruck anzuschauen. Der „Aha-Effekt“ zu den oben genannten Fragen stellte sich dabei nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch bei den erwachsenen Besuchern ein.

Der InnoTruck war am vorangegangenen Montag und Dienstag in Kaufbeuren im Innova-Park. Die InnoWoche wurde vom Bildungsbüro Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit dem Bildungskoordinator des Landkreises Ostallgäu im Rahmen des Bildungsschwerpunkts „MINT-Förderung“ organisiert. Ab Mittwochvormittag stand der InnoTruck dann auf dem Pausenhof des Gymnasiums Füssen.

Mitteilung vom 19.09.2017

Innovationen erleben: Der InnoTruck des BMBF bietet zur InnoWoche eine umfangreiche Mitmach-Ausstellung

BMBF-Initiative InnoTruck vom 25.-28.9.: Information und Austausch über den zunehmenden Einsatz von Zukunftstechnologien in der Gesellschaft.

Gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu lädt die BMBF-Initiative InnoTruck vom 25.-28.9. alle Bürgerinnen und Bürger zur Information und zum Austausch über den zunehmenden Einsatz von Zukunftstechnologien in unserer Gesellschaft ein. Ausgangspunkt ist der Tour-Stopp der mobilen Erlebniswelt InnoTruck in der Region Kaufbeuren-Ostallgäu anlässlich der InnoWoche. Die multimediale Ausstellung zeigt, in welchen Lebensbereichen künftig die größten Innovationen und Veränderungen erwartet werden. Über den Besuch der mobilen Ausstellung hinaus sind alle Interessierten auch zur kostenfreien Teilnahme am Rahmenprogramm der InnoWoche eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Die Zukunft steckt voller Fragen: Wie werden wir leben? Wie werden wir wohnen? Oder wie werden wir arbeiten? Um Antworten darauf zu finden und die Zukunft aktiv zu gestalten, orientiert sich die Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung an einer gemeinsamen Strategie – der neuen Hightech-Strategie. Sie bildet das Leitbild für ein Deutschland, in dem die Gesellschaft gegenüber Neuem aufgeschlossen ist und in dem Innovationen vor allem der Verbesserung von Lebensqualität, Wohlstand und Beschäftigung dienen.


Dass der Schlüssel hierzu in den Zukunftstechnologien und in der Schaffenskraft der Menschen liegt, die sie Erforschen und Anwenden, zeigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Initiative InnoTruck. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot macht die mobile Ausstellungs- und Erlebniswelt in Kaufbeuren und Füssen Station und lädt zum Dialog ein.


Moderne Ausstellung für innovative Themen


Anlässlich der InnoWoche, einem gemeinsamen Projekt des Bildungsbüros der Stadt Kaufbeuren und des Landkreises Ostallgäu, ist der InnoTruck zuerst am INNOVA Allgäu Hightech-Park in Kaufbeuren und dann am Gymnasium Füssen zu Gast. Im Rahmen individueller oder digital geführter Ausstellungsrundgänge und im Gespräch mit den wissenschaftlichen Betreuern erfahren alle Neu- und Wissbegierigen, was sich hinter dem Leitbild eines innovativen Deutschlands verbirgt. Passend zum Motto „Innovationen vor Ort“ bietet die interaktive Ausstellung im Inneren des Ausstellungsfahrzeugs ein umfangreiches Mitmachangebot rund um die bedeutendsten Zukunftstechnologien.


Innovationen anschauen, anfassen und ausprobieren


Im mobilen Ausstellungs- und Experimentierraum des InnoTruck lernen angemeldete Schülerinnen und Schüler aus Kaufbeuren und Füssen die Bedeutung von Innovationen durch praxisnahe Versuche und individuelle Führungen kennen. Dabei erfahren sie auch, worauf es in technischen Berufen ankommt, wie Ingenieure oder Forscher denken und welche Ausbildungs- und Studienwege interessante Perspektiven für die persönliche Karriereplanung versprechen. Zusätzlich werden die Jugendlichen in Workshops selbst zu Innovatoren, wenn sie ein Brennstoffzellenauto oder eine organische Solarzelle selbst bauen und in Betrieb in nehmen.


Neben angemeldeten Schulklassen sind in Füssen und Kaufbeuren auch interessierte Schüler, Lehrkräfte und Wissenschaftsbegeisterte zu einem Besuch in der mobilen Erlebniswelt eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am INNOVA Allgäu Hightech-Park in Kaufbeuren am Montag, den 25. September, von 16.30 bis 18.00 Uhr und am Gymnasium Füssen am Mittwoch, den 27. September, von 15.00 bis 18.00 Uhr steht die mobile Ausstellung allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den wissenschaftlichen Betreuern René Nowak und Dr. Dominik Klinkenbuß informieren möchten. Aufgrund der begrenzten Parkplätze wird bei beiden Standorten zu einer Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geraten. Der Eintritt ist frei.

Mitteilung vom 19.09.2017

Das Jugend-Online-Event - ein Web-Informationsangebot zur Berufsorientierung

Am 8. Oktober 2017 findet von 11.00 – 21.00 Uhr der erste Web-Kongress zur beruflichen Orientierung statt.

Veranstalter ist die Bildungs-Agentur Samanthanet GmbH & Co.KG mit ihrem ProfilPASS-Dialogzentrum in Seeshaupt in Kooperation mit Experten in der Bildungs- und Berufsberatung. Ansprechpartner sind Jugendliche in der beruflichen Orientierungsphase sowie alle Personen, die diesen Prozess begleiten. Das sind in erster Linie Eltern, Lehrer und Lehrerinnen sowie alle weiteren Personen, die den jungen Menschen hier mit Rat und Tat beiseite stehen.

 

In rund 20 live-online Vorträgen werden von Experten die Veränderungen und zukünftigen Entwicklungen des Arbeitsmarktes beleuchtet und die Konsequenzen für die Ausbildungs- und die Berufswahl aufgezeigt.

Alle Vorträge sind live. Das bedeutet, dass die Referenten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen. Die Teilnehmenden erhalten somit individuelle Antworten für die Orientierungsphase und die nächsten beruflichen Schritte.

 

Im Anschluss an die Vorträge gibt es Angebote zur Teilnahme an Online Workshops. In diesen Online-Workshop können die Teilnehmenden erproben, wie z.B. virtuelles Projektmanagement und virtuelle Teamarbeit heute ablaufen, aber auch wie Online Beratung funktioniert. Besonders für die Teilnahme an den Workshops empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung, denn hier sind die Teilnehmerzahlen auf jeweils 20 beschränkt.

 

Den Abschluss bildet ab 18.00 Uhr ein World Café. Hier sind alle Jugendlichen herzlich zur Mitwirkung eingeladen. Wir werden alsbald ein Dokument online stellen, in dem wir die Diskussionsvorschläge sammeln. Den Zugang zum Dokument erhalten alle, die sich angemeldet haben.

Anmelden können Sie sich bereits heute schon unter:
Dialogzentrum Seeshaupt

 

Eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich wegen der beschränkten Plätze und der wertvollen Informationen zur Berufswahl, die sie über unseren kostenfreien Newsletter erhalten. Sie bleiben damit auch über die Neuigkeiten zum Jugend Online Event auf dem Laufenden.

 

Alle Vorträge und Workshop-Angebote sind kostenlos und frei wählbar. Das können wir derzeit nur anbieten, weil alle Referenten das Jugend-Online-Event ehrenamtlich unterstützen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsere Referenten und Referentinnen.

Es ist geplant, den Jugendlichen gegen eine Bearbeitungsgebühr eine Teilnahmebestätigung auszustellen.

 

Für weitere Fragen zum Jugend-Online-Event wenden Sie sich bitte an:
Gabriela Westebbe
Samanthanet GmbH & Co.KG / Dialogzentrum Seeshaupt
Weilheimer Str. 7
82402 Seeshaupt
Telefon: 08801/911746 oder
Email: » info(at)samanthanet.de

Mitteilung vom 03.08.2017

Modellprojekt für Neuzugewanderte: ProfilPASS an der Berufsschule

In einem Modellprojekt soll der „ProfilPASS®“ geflüchteten Jugendlichen die berufliche Orientierung erleichtern.

Das ganze Schuljahr wurden die individuellen Interessen und Stärken der Jugendlichen gemeinsam mit Frau Verena Kiupel (Bildmitte), der ProfilPASS-Trainerin erfasst.

In Bayern besuchen viele geflüchtete Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren Berufsintegrationsklassen. Zwei Jahre können sie sich dort auf eine Berufsausbildung oder eine weiterführende Schule vor-bereiten. Im Landkreis Ostallgäu wurde an der Berufsschule in zwei solcher Klassen zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 ein Pilotprojekt gestartet, initiiert von den Bildungskoordinatorinnen für Neuzugewanderte und der staatlichen Berufsschule im Landkreis Ostallgäu. Mit Hilfe des ProfilPASS sollen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler systematisch ermittelt und dargestellt werden. Die Jugendlichen entdecken dabei ihre Stärken und ihr Wissen, unabhängig von Schulnoten und Zeugnissen. Das ganze Schuljahr wurden die individuellen Interessen und Stärken der Jugendlichen gemeinsam mit Frau Verena Kiupel, der ProfilPASS-Trainerin erfasst. Auf der Basis dieser Ergebnisse können nun die sozialpädagogischen Betreuungskräfte der Schule zielgerichteter Praktika und Ausbildungsberufe gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auswählen. „Der Profilpass ist ein gutes Instrument, um neben den formalen Kompetenzen auch verstärkt die informellen Kompetenzen einfließen zu lassen. Die Schule lernt die Jugendlichen besser kennen und das nicht nur durch schulische Leistungen“, sagt Bildungskoordinatorin Tanja Hiemer, die auch Mitinitiatorin des Projekts ist.

 

Das Instrument ProfilPASS ist schon länger im Landkreis etabliert. Sowohl Jugendliche als auch Erwachsene verschiedener Altersgruppen nutzen das Angebot, wenn etwa Frauen oder Männer nach der Familienphase wieder ins Arbeitsleben eintreten wollen. Für junge Geflüchtete wurde er angepasst und fest im Unterricht verankert. In dieser Zeit werden Coaching und Gruppen-Prozesse, vor allem in Kleingruppen mit zehn Jugendlichen,  ermöglicht. Für die Jugendlichen bietet der ProfilPASS viele Vorteile. „Sie können sich schwer auf dem klassischen Weg bewerben und somit mit deutschen Jugendlichen in Konkurrenz treten. Sie müssen sich persönlich verkaufen, also über Praktika. Sie müssen vor Ort zeigen, wer sie sind und dass sie Interesse mitbringen“, erklärt Hiemer. Auch die Unternehmen können vom ProfilPASS profitieren: „Wenn wir in der Vermittlung junger Auszubildender passgenauer arbeiten können, ist das für die Unternehmen ein größerer Anreiz Praktikanten zu nehmen.“

 

Das Schuljahr 2016/2017 ist an der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu in Marktoberdorf inzwischen abgeschlossen. Damit gibt es nun auch die ersten Ergebnisse der Arbeit des Modellprojektes. Aus Sicht der ProfilPASS-Trainerin Frau Kiupel konnten die Schüler sehr viel für sich mitnehmen: „Die Schüler haben gelernt, dass es hilfreich ist, wenn sie in Bewerbungsgespräche gehen und sie sich darüber bewusst sind, was sie können und worauf sie stolz sein können in ihrem Leben. Das hat bei ihnen für einen richtigen Perspektivwechsel gesorgt.“ Auch der ehemalige Schulleiter Remigius Kirchmaier ist von dem Modell überzeugt: „Es ist gelungen, vielen Jugendlichen zu einer guten beruflichen Perspektive zu verhelfen. Der Grund für eine hohe Vermittlungsquote in die Ausbildung liegt neben der intensiven Betreuung der Jugendlichen durch Lehrer und die sozialpädagogischen Betreuungskräfte sicher auch im ProfilPASS begründet, weil hierbei unrealistische Berufswünsche korrigiert und die Erfahrungen aus den Praktika in die Ausbildungsplatzsuche einflossen.“

 

Die Projektstelle Bildungskoordinatoren für Neuzugewanderte ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Tanja Hiemer und Julia Grimm sind unter Telefon 08342 911-185 oder E-Mail bildung-neuzugewanderte(at)lra-oal.bayern.de erreichbar.

 

Hier kommen Sie zur Website der Bildungskoordination für Neuzugewanderte.

Mitteilung vom 31.07.2017

Berufsorientierung: Auf der Suche nach Stärken und Interessen

Auf die Suche nach ihren Stärken und Interessen haben sich Schüler und Schülerinnen der 8b der Realschule Buchloe und der 8d der Realschule Füssen gemacht.

Mit dem Instrument des ProfilPASS für junge Menschen ermittelten unter Begleitung von zertifizierten ProfilPASS-Beraterinnen und Beratern die Jugendlichen ihre Fähigkeiten, Stärken und Interessen.

Das Projekt wurde von der Berufsorientierungskoordinatorin des Landkreises Ostallgäu initiiert. Damit soll der Berufsorientierungsprozess für die Jugendlichen beginnen, denn das Wissen um die eigenen Stärken und Interessen erleichtert die spätere Berufswahl.

 

Mit dem Instrument des ProfilPASS für junge Menschen ermittelten unter Begleitung von zertifizierten ProfilPASS-Beraterinnen und Beratern die Jugendlichen ihre Fähigkeiten, Stärken und Interessen.
Die Jugendlichen entdeckten dabei insbesondere das Wissen und Können, das sich nicht in Schulnoten wiederfindet und betrachten dabei alle für sie wichtigen Lebensbereiche: Aktivitäten in der Schule sind genauso wichtig wie Hobbys, das Zusammensein mit der Familie und Freunden oder freiwillige Tätigkeiten. Durch intensive Kleingruppenarbeit erkannten die Jugendlichen, dass Lernen und der Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen nicht nur in der Schule stattfinden. Durch gezielte Fragen regten die ProfilPASS-Beraterinnen und -Berater den Reflexionsprozess der Jugendlichen an, ihre Stärken zu dokumentieren und anderen diese selbstbewusst zu vermitteln. Über mehrere Arbeitsphasen hinweg, so Tanja Hiemer, Berufskoordinatorin beim Landratsamt Ostallgäu, stellten die Jugendlichen häufig fest, dass es gar nicht so einfach ist zu formulieren, wer man selbst ist und was man eigentlich erreichen will. Durch eine intensive Begleitung der Jugendlichen und durch auflockernde Spiele erfuhren sie oft unbewusst einiges über sich selbst und vor allem, dass sie viel mehr können, als ihnen bewusst ist.

 

Projektordner vom Landkreis

 

Ihr eigenes Profil konnten die Jugendlichen dann mit möglichen Berufsfeldern verbinden. Und somit erste Überlegungen anstellen, in welchem Bereich ein Praktikum in der 9. Klasse möglich wäre. Auch konnten schon genauere Berufsvorstellungen mit dem ProfilPASS erarbeitet werden, „vorher wusste ich gar nicht, was ich wollte, dann ist mir durch den ProfilPASS klar geworden, dass der Beruf der Physiotherapeutin voll zu mir passt“, erklärte eine Schülerin. Durch eine gezielte Einbindung der Eltern und weiterer wichtiger Partner wie den Berufsberatern der Arbeitsagentur soll der Berufsorientierungsprozess der Jugendlichen weiter begleitet werden. Eine bewusstere Praktikumsauswahl und -reflexion sind dabei wichtige Elemente. Als Unterstützung erhielten die Jugendlichen vom Landkreis einen Projektordner, der sie in den nächsten Monaten bei der Berufswahl unterstützen soll. In diesem können wichtige Unterlagen wie der ProfilPASS und relevante Nachweise wie zum Beispiel über Praktika oder ehrenamtliche Arbeit abgelegt werden.

 

Die Berufsorientierungskoordination Tanja Hiemer ist unter 08342 911-529 oder tanja.hiemer(at)lra-oal.bayern.de erreichbar. Gefördert wird die Projektstelle durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Mitteilung vom 17.07.2017

Faktencheck Neuzuwanderung

Aktuelle Zahlen, Fakten und Einschätzungen zur Integration von Neuzugewanderten in Bildung, Ausbildung und Arbeit sind im ersten Faktencheck zusammengefasst.

Faktencheck Neuzuwanderung

Faktencheck Neuzuwanderung

Das Bildungsmonitoring des Landkreises Ostallgäu stellt Daten zur Neuzuwanderung im Ostallgäu vor, der Fokus liegt dabei auf fluchtbedingter Zuwanderung. Der Faktencheck zeigt die zahlenmäßige Entwicklung der ausländischen Bevölkerung im Landkreis auf, gibt einen Überblick über Alter, Staatsangehörigkeit und Status der Neuzugewanderten und beleuchtet Themen, wie die Beschulung von Personen mit Fluchthintergrund und die Integration in Ausbildung und Arbeit.

 

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